MTV Treubund Fussball

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Start Rückblicke Saison 2009/10 Herren-Teams Altherren AH Berichte MTV Treubund-Altherren stehen im Halbfinale

MTV Treubund-Altherren stehen im Halbfinale

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91103reb Lüneburg. Radbruch – nasskaltes Wetter – Gegenwind – die Frisur hielt. Und nicht nur die, sondern auch die Serie des MTV. Diesmal im Viertelfinale des Kreisliga-Pokals.

Das Ligaspiel von vor drei Wochen (Anm. d. Red. 1:6 für den MTV) war weitest gehend aus den Köpfen der Spieler um Kapitän Jens Langloh verschwunden und so begannen sie dementsprechend konzentriert. Von Anfang an wurde der Gegner auf Trab gehalten und der Torwart nicht nur aus reiner Fürsorge warm geschossen. Einmal in Schwung ließen die Tore auch nicht lang auf sich warten. Nach jeweils schönen Zuspielen war es Peter „The Ghost“ Schirrmacher der das Tornetz zum Zappeln brachte. Der anschließende Jubel der mitgereisten MTV Fans war trotz der eisigen Temperaturen herzerwärmend. Was auch zur Begeisterung beitrug war die beeindruckende Leistung der MTV-Felsformation (Translation: Abwehr). Diese brachte mit präzisem Stellungsspiel die Radbrucher Angreifer schier zur Verzweiflung. Damit aber nicht genug. Abgelaufene oder geblockte Bälle wurden aufgenommen und in Matthäus Manier in die Läufe der eigenen Stürmer gespielt. Wie heißt es so schön „Der beste Angriff fängt in der eigenen Abwehr an“.


Kreispokal

SG Mechtersen/Radbruch/Ochtmissen - MTV Treubund Lüneburg

0 : 4  ( 0 : 2 )


War es oben der Matthäus muss an dieser Stelle der gute alte Jay Jay Okocha herhalten um das dritte Tor in vergleichender Weise zu kommentieren. In der Entstehung kamen gewisse Erinnerungen an das „Privatduell“ Okocha – Kahn aus dem Bundesligaspiel Eintracht vs. KSC vom 31. August 1993 hoch. Henrik Hohls hatte zum Tanz gebeten und vollendete souverän. Den Schlussakkord zum Endstand setzte dann der starke Jens Sudeikat. Der gesamten Mannschaft ist was die Moral und die Einstellung angeht ein großes Kompliment zu machen. Der Siegeswille war über die gesamte Spielzeit spürbar und förmlich greifbar. Einen besseren Jahres-Abschluss kann man sich nicht vorstellen. Erwähnenswert am Rande waren noch einige kuriose Entscheidungen des Schiris, welcher aber unterm Strich eine solide und gute Leistung ablieferte. Das Geräusch des Tages kam zweifellos vom Torhüter Roland Rauter. In einer ruhigen Minute kam ein Laut über seine Lippen, welcher an eine nordamerikanische Mustang Herde erinnerte…unglaublich natürlich. Die Zuschauer auf Seiten des MTV waren mit ihren Ohren und Augen dabei.

Man sagt der Pokal habe seine eigenen Gesetze. Die „dritte Halbzeit“ im Gasthaus Sasse (Hier geht man als halbe Portion rein und kommt als gestandener Mann wieder raus) kannte nur eines – das der Schwerkraft. Zu vorgerückter Stunde ließen es sich die Halbfinalisten nicht nehmen die gutbürgerliche Küche des (über)regional bekannten Wirtshauses zu verköstigen. Imposante Tellerfülle gepaart mit angenehmen Preisen – sensationell. Selbst ein als unerschrocken bekannter Olaf Kranz bekam bei seinem Eisbein kalte Füße und ließ sich erschöpft den Rest von gefühlt 4 kg (ohne Knochen) für den Heimweg einpacken. Genug Zeit zum Verdauen bleibt jetzt allemal. Zu den Iden des März 2010 geht es weiter. Die Würfel sind zwar noch nicht gefallen, aber eine optimale Ausgangsposition ist allemal geschaffen - MTV Fleu herut.

Die Tore für den MTV Treubund: 0:1 P. Schirrmacher ( T. Garbisch), 0:2 P. Schirrmacher (J. Sudeikat), 0:3 H. Hohls; 0:4 J. Sudeikat (H. Hohls)

 
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