MTV Treubund Fussball

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Start Rückblicke Saison 2009/10 Herren-Teams 1. Herren 1H Berichte Verkorkste Saison endet in der Bezirksliga

Verkorkste Saison endet in der Bezirksliga

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Die gleichzeitige Niederlage vom MTV Moisburg besiegelt den Absturz in die Bezirksliga

ha100525trs Lüneburg. Der MTV Treubund Lüneburg ist aus der Fußball-Bezirksoberliga Lüneburg abgestiegen. Nachdem die Mannschaft von Übergangstrainer Manfred Vogt am Pfingstwochenende bereits Sonnabend das Derby bei Eintracht Lüneburg mit 0:2 (0:1) verloren hatte, ging die Mannschaft auch im direkten Duell gegen einen Konkurrenten um den Klassenverbleib leer aus. Daheim gegen den TSV Etelsen setzte es eine 1:3 (0:1)-Niederlage, die zusammen mit dem 2:0-Sieg des TuS Celle gegen den MTV Moisburg Treubunds Schicksal besiegelte.

Reno Schellin kann mit dem Kopf ausgleichen

Nach der Derbyniederlage verpasste Vogt seinem Team eine Moralpredigt, die jedoch ohne Erfolg blieb. Nach dem Etelsen durch einen Traumfreistoß völlig überraschend in Führung gegangen war (26.), gelang dem wiedergenesenen Reno Schellin (Rippenbruch) per Kopf zwar noch einmal der Ausgleich (49.), doch in der Folge konterten die Gäste Treubund mustergültig aus (69., 90.). Nachdem Eintracht Lüneburg im Lokalduell nichts zu verschenken hatte und eine dominante Vorstellung zeigte, war die Mannschaft von Trainer Carsten Lorenzen beim SV Nienhagen nicht wiederzuerkennen. Sang- und klanglos verlor der Tabellendritte beim Absteiger mit 0:2 (0:1). "Eines der schlechtesten Saisonspiele von uns", kommentierte Betreuer Karl-Heinz Krappel.

Obmann Martens war von seiner Mannschaft nicht überzeugt

Manfred MartensBereits im Derby fehlte Treubund Lüneburg der absolute Wille, alles für den Klassenerhalt zu tun. "Es war nicht zu sehen, dass wir im Abstiegskampf stecken", war Obmann Manfred Martens von der kämpferischen Leistung nicht überzeugt. Spielerisch lobte er zumindest die ersten 45 Minuten: "Da war nicht zu erkennen, wer oben und wer unten in der Tabelle steht." Außer beim frühen 0:1, als zunächst der Ball an der Außenlinie vertändelt wurde und dann die komplette Hintermannschaft am Fünfmeterraum schlief und nicht entscheidend gegen Kristoffer Kolle eingriff. In der zweiten Hälfte sei dann die Angst dazu gekommen, die sich in vielen Fehlpässen und einem insgesamt gesehen schwachen Aufbauspiel niederschlug. Während auf Treubunds Seite das frühe Gegentor für Entsetzen sorgte, jubelte gegenüber Betreuer Krappel: "Ein geiles Tor!"

Sergej Rodin trifft mit einem sehenswerten Heber

Felix Reinecke hatte den eroberten Ball von der Außenlinie scharf in den Sechzehner geschlagen, wo Kolle gut sieben Meter vor dem gegnerischen Gehäuse den Ball in den Winkel köpfte (4.). Auch das 2:0 durch Sergei Rodin war wunderbar anzuschauen: Bei einem Konter auf und davon, lupfte er das Leder sehenswert zum Endstand ins Tor (65.). Weitere Großchancen vergaben Maik Peyko (37., 80.), Sebastian Klepatz (47.) und Rodin (57.). Der Derbysieg von Eintracht stand nie in Frage. "Ich habe nicht gesehen, dass Treubund unbedingt aus der Abstiegszone heraus will", wunderte sich auch Krappel.

Auszug aus vom 25. Mai 2010

 

MTV Treubund steht nach 1:3-Pleite gegen Etelsen als Absteiger fest

lz100525upo Lüneburg. Das Kapitel Bezirksoberliga ist für den MTV Treubund Geschichte – nach der 0:2-Derbyniederlage am Pfingstsonnabend besiegelte die gestrige 1:3 (0:1)- Pleite gegen den TSV Etelsen den Abstieg. An der Uelzener Straße herrschte Untergangsstimmung, die Mannschaft zerfällt.

Interimscoach Manfred Vogt wundert das nicht. Er redete noch einmal Klartext: „Uns fehlte die Klasse, einen biederen Gegner zu schlagen.“ Und den Grund schob er schnell hinterher: „Die Hälfte der Mannschaft verlässt den Verein. Da ist es schwer, die Motivation hinzubekommen.“

31. Punktspiel

MTV Treubund - TSV Etelsen

1 : 3 ( 0 : 1 )

TSV Ettelsen

Manfred VogtUnd so spielten die meisten denn auch. Motivation Fehlanzeige, Einsatzfreude auch. Abstiegskampf auf Biegen und Brechen sieht anders aus. Vor allem die Mittelfeldzentrale mit Pelach, Kuchlenz und Neumann enttäuschte völlig, auch die Außen Wardatzky und Incel hatten mal wieder einen schwachen Tag erwischt. Und das nach dem schon ernüchternden Auftritt im Derby. „Man muss sich den Verbleib in der Klasse verdienen, das haben wir nicht geschafft“, so Vogt, der aber auch wusste: „Wir sind nicht heute abgestiegen.“ Die Querelen um den unwürdigen Abgang von Trainer Gerd Bruns „hat die Mannschaft total verunsichert, sie ist danach zu spät in Tritt gekommen“, so Vogt weiter. „Und in den entscheidenden Momenten fehlt den meisten Spielern die Klasse.“

Die Lüneburger stehen vor einem Neuanfang in der Bezirksliga, werden mit dem neuen Trainer Olaf Lakämper und den Restbeständen der Ersten und Zweiten eine neue Mannschaft mit einer neuen Hierarchie aufbauen müssen. Laut Stand gestern Abend wird es die alte zweite Mannschaft nicht mehr geben, da keine 20 Spieler für beide Teams zugesagt haben. Die Dritte würde dann in die Kreisliga aufrücken.

MTV: Nüsken - S. Harms, V. Harms, Welzel - Incel (69. Losch), Pelach (72. Ziemer), Neumann, Kuchlenz (90. Müller), Wardatzky - Schellin, Zemke.
Tore: 0:1 Kilinc (26.), 1:1 Schellin (48.), 1:2, 1:3 Tavan (69., 90.+1/Foulelfmeter).
Rot: Nüsken (89., Notbremse).

Bericht von Ulrich Pott aus der vom 25. Mai 2010

SVE hat im Derby leichtes Spiel

Ungefährdeter 2:0-Erfolg gegen enttäuschende Turner

lz1005upo Lüneburg. Das Derby der Bezirksoberliga zwischen Eintracht Lüneburg und dem MTV Treubund – in der Vergangenheit oft wahre Fußballfeste mit Spannung pur und Kampf bis zur letzten Sekunde – war am Pfingstsonnabend eine langweilige, weil einseitige Angelegenheit mit einem verdienten 2:0 (1:0)-Sieg für die Gastgeber. Der MTV Treubund dagegen enttäuschte auf ganzer Linie.

Eintracht Lüneburg

30. Punktspiel

SV Eintracht Lüneburg - MTV Treubund Lüneburg

2 : 0  ( 1 : 0 )

„Die Kräfteverhältnisse beider Teams wurden heute richtig wiedergegeben“, gab MTV-Coach Manfred Vogt unumwunden zu. Sein Team „hat alles vermissen lassen, was für ein Fußballspiel wichtig ist“. Keine Ballsicherheit, kein frühes Attackieren des Gegners, kaum ein Pass, der beim Mitspieler ankam – die Spieler waren unverkennbar verunsichert. Und als Kolle nach schöner Flanke von A. Reinecke schnell das 1:0 per Kopf vorlegte (4.), wurden die Köddel in den Hosen der Turner noch größer. Immerhin schafften die Gäste es noch, bis zur Halbzeit halbwegs mitzuhalten, weil noch manchmal über Schreiber rechts über Außen gespielt wurde. Und so vergab Pelach direkt vor der Halbzeit eine gute Ausgleichschance.

Doch wer als MTV-Symphatisant gedacht hätte, nach dem Wechsel würde der Gast ein Feuerwerk abbrennen, um im Abstiegskampf zu punkten, wurde bitter enttäuscht. „Ich habe nicht erkannt, dass der MTV gegen den Abstieg spielt“, so SVE-Coach Carsten Lorenzen, der seinem spielerisch und auch läuferisch überlegenen Team nur vorwerfen musste, nicht mehr als das 2:0 durch Rodin erzielt zu haben.

Bericht von Ulrich Pott aus der vom 25. Mai 2010

MTV nach 1:3 endgültig abgestiegen

lz100524 Lüneburg. Nach einer 1:3-Heimniederlage gegen Etelsen ist der MTV Treubund endgültig aus der Fußball-Bezirksoberliga abgestiegen und muss einen Neubeginn in der Bezirksliga anpacken.

"Man muss sich den Verbleib in der Klasse verdienen. Das haben wir nicht geschafft". bilanzierte MTV-Trainer Manfred Vogt: "Letztlich fehlte uns die Klasse, einen biederen Gegner zu schlagen."

Tore: 0:1 Kilinc (26.), 1:1 Schellin (48.), 1:2. 1:3 Tavan (69., 90.+1, Foulelfmeter). Rote Karte: Nüsken (MTV) wegen Foulspiels (89.).

Auszug aus vom 24. Mai 2010

 

Treubunds Abstieg ist besiegelt

ls100524vm Lüneburg. Der MTV Teubund Lüneburg spielt in der kommenden Serie in der Bezirksliga! Betreuer Manfred Martens ist ratlos: „Ich kann es nicht fassen, der Abstieg ist ganz, ganz bitter für uns! Wenn uns einer sagen kann, warum wir mit der exakt gleichen Mannschaft in der vorigen Saison Vierter wurden, diesmal seit Beginn so schlecht gespielt haben, dann soll er sich bitte melden!“

Das Spiel passte zur Saison: „Bis zur 26. Minute haben wir das Spiel bestimmt, dann haut uns ein Etelser den Ball mit einem Freistoß von der Strafraumecke in den Winkel. Nach dem 1:1 hatten wir wieder Hoffnung, aber das verlieren wir den Ball im Mittelfeld und fangen das 1:2. Das 1:3 war logisch, da hatten wir aufgemacht und alles gewagt. Die Krönung ist die rote Karte für unseren Torwart Nüskens – ein ganz bitterer Tag!“

 

Tore: 0:1 (26.); 1:1 Schellin (49.) nach einer Ecke; 1:2 (69.); 1:3 (90.) durch einen Elfmeter, der von Nüskens verursacht wurde, der Torwart flog mit Rot vom Platz

Bericht von Volker Mai aus vom 24. Mai 2010

 
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