Ebersbach verletzt, 1:1 in Nachspielzeit
kr100406maf Rotenburg/Lüneburg. Bisher lief nach der Winterpause so ziemlich alles für die Bezirksoberliga-Fußballer des Rotenburger SV, die sich mit drei Siegen in Folge freigeschwommen hatten und auf dem besten Wege zum Klassenerhalt sind. Gestern gab’s einen kleinen Rückschlag, den Coach Detlef Lehmann als „Dämpfer zur rechten Zeit“ bezeichnete. Ausgerechnet in der Nachspielzeit fing sich der klar überlegene RSV beim Tabellennachbarn Treubund Lüneburg noch den Ausgleich zum 1:1 (0:0).
Schwerer als die verpasste Chance, bereits gestern die Abstiegsplätze zu verlassen, wiegt aber die personelle Situation. Während nach Andy Kiel (gesperrt) und Tobias Kirschke (Muskelfaserriss) auch noch René Thiel (Oberschenkelzerrung) und Sebasian Harth (Oberschenkelverhärtung) verletzt aus dem Heimspiel am Ostersamstag gegen den TuS Celle FC (3:0/wir berichteten im JOURNAL) herausgingen, folgten gestern zwei weitere Opfer der „Vier-Spiele-in-neun-Tagen-Tortur“. Jan Fitschen knickte um, Leitwolf Tim Ebersbach erlitt einen schmerzhaften Schlag auf den Knöchel.
|
|
23. PunktspielMTV Treubund - Rotenburger SV1 : 1 ( 0 : 0 ) |
![]() |
Bis zur Auswechslung der beiden Leistungsträger hätte der RSV allerdings „schon 4:0 oder 5:0 führen müssen“, wie Betreuer Jörg Matthies beim Blick in sein Notizbich feststellte. Allerdings gelang erst Patrick Werna in der 52. Minute nach einer Rechtsflanke von Oliver Dittmer im Nachsetzen das 1:0 für die Rotenburger.
Lüneburg antwortete spät, aber noch rechtzeitig. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang es Nils Pohlner und Christoph Grube nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, sodass Carsten Wardatzky per Kopf den Ausgleich erzielte.
„Unsere Verteidigung hat eigentlich nichts zugelassen – bis auf diese eine Situation“, bemerkte Detlef Lehmann und fand: „Das 1:1 ist schon ärgerlich, weil es so was von unnötig war. Wir haben mit einer mittelmäßigen Leistung und vielen angeschlagenen Spielern trotzdem massenweise Torchancen gehabt.“
Bericht aus
vom 6. Apr. 10
Treubund findet zu Ostern nur einen Punkt
ha100406trs Lüneburg. Die Hoffnung, am Osterwochenende sechs Punkte gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksoberliga Lüneburg zu sammeln, hatte sich für den MTV Treubund Lüneburg schon nach dem Sonnabendspiel erledigt.
Mit 2:4 (0:3) unterlag die Mannschaft von Übergangstrainer Manfred Vogt beim FC Basbeck-Osten. Die Chance sich im Abstiegskampf ein wenig Luft zu verschaffen, verspielte Treubund insbesondere in der ersten Halbzeit, als auch eine schwache Leistung von Torhüter Björn Nüsken Anteil am 0:3-Rückstand hatte (14., 33., 39.). Reno Schellin (53.) und Sabri Delen (74.) sorgten mit ihren Toren in Hälfte zwei kurzzeitig noch einmal für die Aussicht, zumindest ein Unentschieden zu ereichen, doch nachdem zwei Ausgleichschancen ausgelassen wurden, machte Gastgeber Basbeck-Osten in der 79. Minute alles klar.
|
|
22. PunktspielFC Basbeck/Osten - MTV Treubund4 : 2 ( 3 : 0 ) |
![]() |
Manndecker Stefan Harms bekam in Basbeck einen Schlag ab und musste mit einer Fußprellung gegen den Rotenburger SV zunächst auf die Bank. Sein Ersatzmann Tugberk Incel vertrat ihn jedoch würdig und auch Nüsken hatte einen deutlich besseren Tag erwischt, sodass die Abwehr gegen spielstarke Rotenburger lange Zeit gut aussah. In der 52. Minute gelang den Gästen dennoch das 0:1. Lüneburg setzte nun alles auf eine Karte, löste den Libero auf und spielte am Ende mit vier Stürmern: Einer davon war der sonstige Manndecker Harms, der als kopfballstarker Stoßstürmer für Gefahr sorgen sollte. Belohnt wurde der Kampfgeist der Gastgeber in der 92. Minute, als Karsten Wardatzky per Kopf der 1:1 (0:0)-Endstand gelang. Reno Schellin hatte zwei Minuten später ebenfalls per Kopf sogar noch die Chance auf den Siegtreffer.
Bericht aus
vom 6. Apr. 10
MTV immer näher am Abgrund
Wardatzky rettet in der Nachspielzeit gegen Rotenburg wenigstens einen Punkt
lz100406re Lüneburg. Sechs Punkte waren der Wunsch, ein Zähler ist die bittere Realität: Mit einem Tor in der Nachspielzeit hat der MTV Treubund gestern den Sturz auf einen Abstiegsplatz in der Fußball-Bezirksoberliga vermieden. Der in der Schlussphase eingewechselte Wardatzky traf zum 1:1 (0:0) gegen den Rotenburger
Nach der Pleite am Sonnabend hatte Interimstrainer Manfred Vogt die Elf umgekrempelt. Die stand in der Defensive dann auch wesentlich besser und ließ kaum Torgefahr zu. Dazu trug auch der starke Incel bei, der kurzfristig für den angeschlagenen Harms ins Team rutschte.
Bald nach dem Seitenwechsel kassierten die Gastgeber dann ein kurioses Tor, das die Nerven wieder flattern ließ. Werna kam nach einer Flanke eher an den Ball als der herauskommende Keeper Nüsken, brachte einen Kopfballwischer zustande, setzte selbst am schnellsten nach und schob zum 0:1 ein (52.). Der MTV musste alles riskieren, selbst der angeschlagene S. Harms versuchte sich eingewechselt im Sturm, doch erst in der Nachspielzeit köpfte der am Wochenende aus dem Ski-Urlaub zurückgekehrte Wardatzky auf Flanke von Welzel das 1:1. Zwei Minuten später lag das 2:1 in der Luft, doch Schellin, behindert von Harms, köpfte um Millimeter drüber. „Das wäre aber auch nicht gerecht gewesen“, meinte Betreuer Manfred Martens ehrlich.
MTV: Nüsken - Incel, Welzel, Schreiber (78. S. Harms) - Delen, Losch, Neumann, Kuchlenz, Baran (63. Zemke) - Schellin, Soguksu (86. Wardatzky).
Tore: 0:1 Werne (52.), 1:1 Wardatzky (90.+2).
Bericht von Holger Remus aus der vom 6. Apr. 10
Teubund rettet ein Punkt in der Nachspielzeit
ls100405vm Lüneburg. Der MTV holte nicht den erhofften Dreier, aber Manfred Martens hofft auf einen Schub für die restlichen Aufgaben: „Aufgrund der Schlussoffensive ist der Punkt nicht ganz unverdient. Aber Rotenburg hat schon stark gespielt, man hat gemerkt, sie haben sich mit einigen Oberligaspielern verstärkt. In der 1. Halbzeit hatten sie ein Übergewicht, aber wir haben gekämpft und einen Zähler für die Moral geholt.
Tore: 0:1 Werner (52.) – ein Rotenburger köpfte den Ball über den Torwart, die Kugel landete einen Meter neben dem Tor auf der Grundlinie, drehte sich wieder in das Feld hinein, sodass Werner locker einschieben konnte; 1:1 Wardatzky (92.), der den Ball nach einer Flanke mit dem Kopf versenkte
Bericht von Volker Mai Luenesport.de
Eine Halbzeit lang nicht auf dem Platz
Enttäuschendes 2:4 des MTV beim Tabellenvorletzten
lz100406re Basbek. Ernüchternd endete für den MTV Treubund am Ostersonnabend das Duell in der Fußball-Bezirksoberliga gegen den FC Basbeck-Osten: 2:4 (0:3) verloren die Lüneburger beim Tabellenvorletzten.
Viel vorgenommen hatte sich die Elf von Interimstrainer Manfred Vogt, doch bald waren die Pläne durchkreuzt. Basbeck kam in der ersten Halbzeit dreimal vor das Tor und traf dreimal: durch einen Freistoß von Fölsch fast von der Eckfahne, durch einen 18-Meter-Freistoß von Przewloka in den Winkel und durch einen Kopfball von Matthes.
Zur Pause wechselte Vogt zwei Defensiv- gegen zwei Offensivkräfte und setzte alles auf eine Karte. Tore von Schellin und Delen ließen den MTV auch wieder hoffen, nach einem elfmeterreifen Foul an Kuchlenz lag auch der Ausgleich in der Luft, doch der Schiedsrichter sah eine Schwalbe und gab Kuchlenz die Ampelkarte (65.). Die Aufholjagd war gestoppt, Basbeck konterte stattdessen noch das 4:2 heraus. „Wir waren in der ersten
Halbzeit mal wieder nicht auf dem Platz“, so Vogt enttäuscht.
MTV: Nüsken - Losch, Welzel, S. Harms - Delen, Mansour (46. Zemke), Neumann, Kuchlenz, Schreiber (46. Soguksu) - Schellin, Baran (70. Ziemer).
Tore: 1:0 F_lsch (14.), 2:0 Przewloka (33.), 3:0 Matthes (39.), 3:1 Schellin (53.), 3:2 Delen (75.), 4:2 D. Zielke (79.).
Gelb-Rot: Kuchlenz (65.).
Bericht von Holger Remus aus der vom 6. Apr. 10
Wieder keine Punkte für Eintracht und MTV
lz100403 Basbeck. Sechs Punkte wollten beide über Ostern holen, doch sie starteten mit Niederlagen: Während die SV Eintracht Lüneburg auf der Hasenburg mit 2:3 gegen Köhlen verlor, unterlag der MTV Treubund bei Basbeck-Osten mit 2:4.
MTV-Torwart Nüsken erwsichte einen schlechten Tag und kassierte das 0:1 nach einem Freistoß fast von der Eckfahne. Nach dem 0:3-Rückstand zeigte der MTV in der zweiten Halbzeit Moral und war dem 3:3 nahe, ehe die Gastgeber mit einem Konter alles klar machten.
Tore: 1:0 Foelsch (14., Freistoß), 2:0 Przewloka (33., Freistoß), 3:0 Matthes (39.), 3:1 Schellin (53.), 3:2 Delen (75.), 4:2 Zielke (79.). Gelb-Rot: Kuchlenz (MTV, 65.).
Bericht aus vom 4. Apr. 10
Wieder Niederlage für Treubund
ls100403vm Basbeck. Herbe Niederlage für den MTV, Manfred Maretns sah zwei unterschiedliche Halbzeiten: „In der 1. Halbzeit waren wir nicht wach, das war viel zu wenig, aber nach der Pause haben wir Vollgas gegeben, es war ein Spiel auf ein Tor. Basbeck kam noch zweimal vor unser Tor, einmal klingelte es aber auch zum 4:2. Basbeck stand nur hinten drin und hat die Dinger lang vor unser Tor geballert – bei dem Platz kein Wunder. Ungelogen, der Platz war nicht breiter als ein Badehandtuch, und ein Kartoffelacker ist wohl ebener. Leider hatte unser Torwart Nüsken heute einen rabenschwarzen Tag, aber auch das kommt eben mal vor.“
Tore: 1:0 Foelsch (14.) mit einem Freistoß von der Eckfahne, 2:0 Przewloka (33.) mit einem Freistoß aus 18 Meter, 3:0 Matthes (39.) mit dem Kopf, 3:1 Schellin (53.), 3:2 Delen (74.), 4:2 Zielke (79.)
Treubunds Kuchlenz sah in der 65. Minute wegen einer angeblichen Schwalbe Gelb-Rot
Bericht von Volker Mai aus vom 3. Apr. 10
Eintracht und Treubund hoffen auf frohe Ostern
ha100402gb Lüneburg. Auf frohe Ostern hoffen die beiden Lüneburger Bezirksoberligavereine, die je einmal zu Hause und einmal auswärts antreten. Eintracht hat als einziger Verein neben Spitzenreiter Uelzen die Lizenzunterlagen für die zukünftig eingleisige Oberliga eingereicht. Daran ist beim Stadtrivalen Treubund nicht zu denken.
Der Verein steckt im Abstiegskampf und spielt am Sonnabend (16 Uhr) auswärts beim Vorletzten, FC Basbeck-Osten, und erwartet am Montag (15 Uhr) im Sportpark an der Uelzener Straße den Drittletzten Rotenburger SV. Auch Treubund hat zuletzt eine heftige Niederlage einstecken müssen, allerdings gegen den souveränen Spitzenreiter Teutonia Uelzen. Auch wenn Trainer Manfred Vogt von seiner Mannschaft enttäuscht war, ein Maßstab kann Teutonia Uelzen für Treubund nicht sein, die Gegner vom Wochenende allerdings. Mit zwei Siegen weg von der Abstiegszone kann deshalb die Devise nur heißen.
Auszug aus
vom 2. Apr. 10
Oster-Wochenende soll reiche Beute bringen
lz100401re Lüneburg. Je ein Heim und Auswärtsspiel bietet das Oster-Programm in der Fußball-Bezirksoberliga den Lüneburger Vertretern SV Eintracht und MTV Treubund, und beide streben sechs Punkte an. Die SVE empfängt zum Verfolgerduell den SV Rot-Weiß Köhlen (Sonnabend) und will sich dann beim wiedererstarkten TuS Celle beweisen. Enorm wichtig ist dieses Wochenende für den MTV Treubund. Der kann in den Kellerduellen beim FC Basbeck-Osten und dann am Montag daheim gegen den Rotenburger SV einen Riesen-Schritt zum Klassenerhalt tun – oder ganz tief in den Schlamassel rutschen.
Ist der MTV Treubund schon auf Abschiedstour in der Bezirksoberliga? Wer ihn zuletzt gegen Uelzen gesehen hat, wird es bejahen. „Besonders enttäuschend war, dass wir uns so viel vorgenommen hatten, gewinnen wollten. Das wären Big Points gewesen. stattdessen stehen wir in den jetzt kommenden Spielen stark unter Druck, unsere Position verteidigen zu müssen“, bedauert Interimstrainer Manfred Vogt und hofft, dass jeder begriffen hat, was die Stunde geschlagen hat. Denn die Tabelle trügt, beide Oster-Gegner liegen zwar sieben Punkte, aber auch drei Partien hinter den Lüneburgern zurück.
„Nach diesen zwei Spielen werden wir wissen, wo wir wirklich stehen – und ob jeder die Botschaft verstanden hat, die ich versucht habe zu vermitteln: Wir stecken mitten im Abstiegskampf, für den die Mannschaft viel zu ruhig und zu brav ist. Und wenn sie den Hebel da nicht umlegt, werden wir Schiffbruch erleiden,“ mahnt Vogt eindringlich. Zumal hinzukommt, dass die Konkurrenz im Gegensatz zum MTV personell nachgerüstet hat. So holte sich Rotenburg mit Ebersbach, Thiel und Heinemann vom Bremer Meister Brinkumer SV gleich ein Trio.
Nach der Aufarbeitung des Uelzen-Spiels hat Vogt die Hoffnung, dass es nun ganz andere Leistungen geben wird. Der Kader bleibt allerdings dünn besetzt. Wieder hinzukommen könnte Zemke nach seiner Mittelohr-Entzündung.
Auszug aus dem Bericht von Holger Remus aus der vom 1. Apr. 10









