100126msch Lüneburg. Tolle Tage mit einem arbeitsreichen Trainingsprogramm, trotz täglichen Minustemperaturen im zweistelligen Bereich, erlebte die 1. Herren in der Vorbereitung zur Rückserie in der Sportschule Parchim / Mecklenburg Vorpommern.
Am Donnerstagabend um 18.20 Uhr machten sich die 1. Herren auf den Weg in die Sportschule Parchim, um sich dort bis Sonntag auf Kunstrasen für die Rückserie vorzubereiten. Nach gut 1 ½ stündiger Fahrt war das Ziel dann auch erreicht. Nach dem Abendessen und Beziehung der Unterkünfte ging es dann von 21.00 Uhr bis 22.45 Uhr in die Halle, um die erste Einheit in Form eines kleinen Turniers mit 3 Mannschaften abzuleisten.
Am nächsten Morgen um 08.00 Uhr war dann der erste Waldlauf angesagt. Hierzu waren dringend Mütze und Handschuhe bei Temperaturen um minus 10 Grad erforderlich, was die Truppe aber keineswegs in irgendeiner Form abschreckte. Schließlich wusste jeder warum er hier war. Nachdem man dann erstmal genug der frischen Luft hatte, ging´s zum Frühstück.
Um 10.30 Uhr dann die 2. Einheit auf Kunstrasen. Alle waren sehr gespannt. Und sieh an, der Kunstrasen sah genauso aus, wie der in der Uelzener Straße.
Der Schnee war jedoch einigermaßen präpariert, so dass man auch mit Ball trainieren konnte, was allen auch sichtlich viel Spaß machte, wenn der Platz dann ab und an mal dem Gegner den Ball vom Fuß nahm und in die eigenen Reihen brachte. Viel wärmer wurde es aber leider nicht, so dass man in den Pausen gerne auf den heißen Tee zurückgriff und sich auch auf das warme Mittagessen freute.
Nach erholsamer Mittagsruhe und Pflege von Tarzan wurde in den Nachmittagsstunden dann die 3. Einheit absolviert.
Erstaunlich wie viel Spaß die Truppe bei diesen Temperaturen und schwierigem, anstrengendem Geläuf an den Tag legte, was den Übungsleiter auch sehr zufrieden stellte. Und somit waren 1 ½ Stunden Training am Nachmittag schnell abgeleistet und die schweren Beine in die Unterkunft geschleppt, wo man dann am Abend das Spitzenspiel der 1. Bundesliga BVB-HSV „genoss“ und mit Kommentator Neumann noch das unfreiwillige Bauchmuskeltraining ausführte.
Der Samstag verlief ebenso harmonisch aber auch körperlich anstrengend. Alle waren jedoch dafür, die Ruhephasen zu kürzen, um dann pünktlich in die Sauna und zum Anpfiff um 15.30 Uhr des großen Sports zu kommen.
Heftig wurde der nächste Morgen. Bei Temperaturen um minus 17 Grad und einem Ostwind, der aus Sibirien stammen musste (somit gefühlte -25 Grad) konnte die Truppe zum Ausdauerlauf wirklich Moral beweisen. Ruckzuck, ohne lange zu lamentieren, war man sich einig und es ging los. Man kann sich täuschen, aber ob das in jeder Mannschaft so durchgezogen worden wäre, kann man berechtigt in Frage stellen. Sei´s drum, das Kollektiv hatte wieder zu geschlagen und auch seinen Spaß dabei, was einige Bürger aus Parchim nicht verstehen konnten. Sonntagmorgen um 8.00 Uhr bei minus 17 Grad macht man hier wohl etwas anderes; für normal wurde es jedenfalls nicht angesehen, was die Truppe aber wieder mal bestärkte.
Die Abschlusseinheit auf dem Platz war dann aber doch sehr schwierig zu gestalten, da der Schnee jetzt richtig hart gefroren und ein vernünftiges Passspiel nicht mehr möglich war.
Alles in Allem: Ein schönes Trainingslager mit super Einsatz und tollem Engagement vom Trainer bis zum Nachwuchsspieler, Physiotherapeut Volker nicht zu vergessen Eine Truppe, die Spaß hat, Spaß macht und in dieser Verfassung mit dem Abstieg aus der BOL nichts zu tun haben dürfte. Erwähnenswert die Nachwuchskräfte Nico und Uli, die ihr Können und Selbstvertrauen mit der entsprechenden Willenskraft jeden Tag zeigten und somit eine Bereicherung für die Mannschaft sind.
Es war natürlich nicht zu verheimlichen und dies konnte auch niemand verbergen, dies war ein erster kleiner Abschied. Allen ist bewusst, diese Mannschaft, in dieser Konstellation hat ihr letztes Trainingslager absolviert.
Bericht und Fotos von Markus Schulz
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| Fotos: msch |
| < Zurück | Weiter > |
|---|






