u16 small150930bli Lüneburg. Die U16 des MTV schied im Achtelfinale des Bezirkspokals aus. Vor 100 Zuschauern verlor der MTV in einem kampfbetonten Pokalderby beim VFL Lüneburg mit 3:5.

Die Spiele zwischen den beiden besten Jugendabteilungen im Landkreis Lüneburg entwickeln sich in letzter Zeit zum Klassiker. Auch dieses Spiel passt in diese Kategorie. Viele Zuschauer, acht Tore, zwei Elfmeter, sieben gelbe Karten zwei Zeitstrafen. Ein echtes Stadtderby halt, welches mit großem kämpferischem Einsatz und verbissenen Zweikämpfen geführt wurde.

Der MTV war gerade in der Anfangsphase im Vergleich zu den letzten guten Ligaspielen nicht wieder zu erkennen. Verschlief die ersten 20 Minuten komplett und lag folgerichtig mit 0:2 (9.,14.) zurück. Der VFL dagegen war von Anfang an hellwach, aggressiv und zweikampfstark. Es wurde erst nach dem 0:2 besser, nachdem auch Trainer Dennis Hüls die Jungs wachrütteln musste. Die erste gute Torchance durch Joris Wendt konnte vom VFL noch auf der Linie geklärt werden. Nicht so in der 24. Minute. Nach einer schönen Kombination vollendete Joris Wendt zum 1:2 Anschluss. In der Folgezeit boten sich noch gute Möglichkeiten für Jannik Neumann und Raphael Ludwig. Beide fanden ihren Meister aber am glänzend haltenden VFL Torwart. Ausgerechnet in dieser Drangphase gelang dem VFL zum psychologisch wichtigem Zeitpunkt das 3:1 (31.) und nach einem Konter gar das 4:1 (40.). Treubund konnte noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 2:4 verkürzen. Pietro Battistella verwandelte einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter.

vfl lueneburg neu

Achtelfinale Bezirkspokal

 

VFL Lüneburg – MTV Treubund

 

5 : 3  ( 4 : 2 )

MTV Treub klein

In der zweiten Halbzeit war der MTV das optisch überlegene Team. Der VFL blieb bei Kontern aber stets gefährlich. In der 49. Minute verkürzte Pietro auf 3:4. Der MTV steckte nicht auf und versuchte alles um noch den Ausgleich zu erzielen, hatte aber nur noch nach Standards bessere Torchancen. Der VFL verpasste es nach guten Kontern den Sack zu zumachen. Besonders VFL Kapitän Tim Kathmann blieb ein ständiger Unruheherd und avancierte zum besten Spieler. Ein berechtigter Foulelfmeter zum 3:5 in der 72. Minute entschied letztendliches dieses spannende Pokalspiel zu Gunsten des VFL Lüneburg.

Fazit: Aufgrund der schwachen Anfangsphase musste sich der MTV auf einen Pokalfight einlassen, bei dem die spielerische Stärke vernachlässigt wurde. Der VFL steht verdient im Viertelfinale.

MTV: Christian Glebke – Julian Ignjatic, Fabio Knipper (41. Alessandro Dente), Stefan Winkelmann, Robin Senger (30. Collins Okafor) – Jannik Neumann (65. Robin Senger), Joris Hartmann, Joris Wendt, Tom Stöver – Pietro Battistella, Raphael Ludwig

Tore: 1:0 (9. Janko Gavrilovic), 2:0 (14. Tim Kathmann), 2:1 (24. Joris Wendt), 3:1 (31. Kaan-Semih Karatas), 4:1 (40. Tim Kathmann), 4:2 (40. + 4 Pietro Battistella, Foulelfmeter), 4:3 (49. Pietro Battistella), 5:3 (72. Nils Meyer, Foulelfmeter)

   
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