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Aktuelles vom Fußball des MTV Treubund Lüneburg

   

Herbstmeister200609mip Lüneburg. Der Verein hat zum außerordenlichen NFV-Verbandstag am 27. Juni den Antrag gestellt, dass auch der Hinrundenmeister ein Aufstiegsrecht hat, wenn der Quotientenmeister und Hinrundenmeister nicht identisch ist. Gleich dem Modell vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Am 27. Juni beschließt der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) den Abbruch der Saison 2019/20 und höchstwahrscheinlich mit Aufsteiger aber ohne Absteiger. Nach dieser Reglung würde der Tabellenführer Rotenburger SV (41 Punkte/18 Spiele) aufsteigen. Nach der Hinrunde war der MTV Treubund jedoch noch Tabellenführer und hat seit dem 15. März 38 Punkte bei 18 Spielen.

Ganz nach dem Vorbild des Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW), die auch die Herbstmeister aufsteigen lassen, will der MTV Treubund auch beim NFV diese Reglung einbringen. Zur Berechnung hat der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) ein Modell entwickelt, wonach sowohl der aktuelle Tabellenführer als auch der Hinrundenerste aufsteigen. Bei einer unterschiedlichen Anzahl absolvierter Spiele greift eine Quotientenregelung. Das FLVW-Präsidium folgte der Empfehlung einstimmig.

„Der VFA hat nach Auffassung des Präsidiums die bestmögliche und fairste Lösung gefasst. Die Empfehlung schöpft all unsere Möglichkeiten aus, um den Gegebenheiten in all unseren Staffeln gerecht zu werden. Es war keine leichte Aufgabe, schließlich reden wir hier von 6641 Männer- und Frauen-Mannschaften in 233 Staffeln“, sagt Präsident Gundolf Walaschewski und dankte dem Gremium für den riesigen Arbeitsaufwand.

„Den Antrag stellen wir nicht nur für die Landesliga, sondern für alle Ligen. In der Vorrunde haben alle Mannschaften einmal gegeneinander gespielt. Dann sollte auch der Herbstmeister aufsteigen dürfen“, sagt Volker Harms, 2. Vorsitzender MTV-Fußballabteilung.
   
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