MTV Treubund Lüneburg
 

MTV Treubund Fussball

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
<< Home - H - 2.H - 3.H - AH - Ü40 - Ü50 - A - B - 2.U17 - 3.U17 - U16 - 2.U16 - U15 - U14 - 2.U14 - U13 - 2U13 - U12 - 2.U12 - U11 - 2.U11 - 3.U11 - U10 - 2.U10 - U9 - 2.U9 - U8 - U7 <<

Eintracht gewinnt das Stadtderby

E-Mail Drucken PDF

Neuer Trainer Michael Krienke feiert mit 2:0 gegen Treubund gelungenen Einstand in der Landesliga

hha130521gb Lüneburg. Sieg im Derby und weg von den Abstiegsplätzen - die Landesliga-Fußballer der SV Eintracht Lüneburg hatten allen Grund, über Pfingsten zu feiern. Mit dem 2:0 (0:0) im Stadtderby beim MTV Treubund hat sich die Mannschaft aus der Abstiegszone der Landesliga Lüneburg herausgeschossen. Gerettet ist die Eintracht aber noch lange nicht.

Das Lüneburger Stadtderby war zugleich das erste Spiel unter dem neuen Trainer Michael Krienke, der eigentlich erst in der kommenden Saison die Nachfolge von Jens Lorbach antreten sollte. Doch Lorbach wollte drei Spieltage vor Saisonende und nach der 0:3-Auswärtsniederlage neue Reizpunkte setzen und machte deshalb vorzeitig mit seinem selbst gewählten Rücktritt den Weg frei für den neuen Trainer. "Wir haben Jens Lorbach viel zu verdanken, er hatte das Vertrauen des Vereins, die Mannschaft vor dem Abstieg zu retten", stellte Ligamanager Matthias Thomas klar, dass der vorzeitige Trainerwechsel nicht auf Initiative des Vereins beruht. Die Torschützen für die Eintracht waren Andreas Demir (73., FE.) und Sebastian Völcker (80.). Durch den Sieg der Eintracht aus Lüneburg ist Eintracht Elbmarsch auf den ersten Abstiegsplatz zurückgefallen.

Der MTV Treubund hat es durch die Niederlage im Lüneburger Stadtderby versäumt, den Vorsprung im Kampf um die Vizemeisterschaft vor dem SV Teutonia Uelzen zu bewahren. In der Aufstiegsrunde zur Oberliga darf Treubund aber auch als Tabellenzweiter nicht spielen, weil der Verein keine Lizenz für die 5. Liga beantragt hat. Uelzen setzte sich wie erwartet mit 4:0 (2:0) gegen Absteiger VfL Stade durch.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Eintracht sendet ein Lebenszeichen

2:0 im Derby bei MTV Treubund bringt vor 600 Zuschauern die Rückkehr ans rettende Ufer

lz130517re Lüneburg. Die SV Eintracht Lüneburg hat das so dringend benötigte Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga gegeben und mit einem 2:0 (0:0)-Erfolg gestern Abend im Stadtderby beim MTV Treubund die Abstiegsplätze wieder verlassen.

Kopfballduelle prägten das Stadtderby. Hier steigen die Einträchtler Alexander Reinecke (Nr. 12) und Vincent Lorenzen (l. daneben) hoch, beobachtet von den MTVern Hauke Pahl, Sascha Winter und Panagiotis Kafetzakis (v. l.).600 Zuschauer sahen eine wohltuend faire, aber niveauarme Partie, in der der MTV Treubund erneut die Ausf älle einiger Stützen – darunter auch Torjäger Fornfeist, für den die Saison nach einer Knochenabsplitterung und einem Bänderriss vorbei ist – nicht verkraften konnte.

Taktische Ordnung, Ballsicherheit finden, Fehler vermeiden: So lautete die Marschroute zunächst – überraschend beiderseits. War dies bei der kriselnden SVE verständlich, so blieb es beim MTV erstaunlich, dass er nach seiner Erfolgssaison nicht mit breiterer Brust auftrat. Zwar hatten die Gastgeber lange mehr vom Spiel, die Durchschlagskraft aber fehlte. Ein Kopfball von Studtmann (4.), ein abgefälschter Ziolkowski- Schuss (13.) und ein nur knapp vorbeistreichender Kopfball von Pahl (32.) sorgten in der ersten, müden Halbzeit wenigstens ansatzweise für Torgefahr. Die Eintracht, deren Torgefahr schlicht nicht vorhanden war, gab den ersten und einzigen ernsthaften Schuss in der 30. Minute durch A. Thaqi ab. Ansonsten bestimmten vor allem Stockfehler, schnelle Ballverluste, Missverständnisse, Pässe ins Nichts und falsche Einwürfe das Geschehen.

MTV Treubund Lüneburg

28. Punktspiel

MTV Treubund - Eintracht Lüneburg

0 : 2  ( 0 : 0 )

Kommt ein Spieler geflogen: Alexander Beis (vorne) wurde fr die SVE zu einem wichtigen Joker. Links Vincent Lorenzen, rechts Marcel Wulf. Fotos: kt„Wir wollten die erste Halbzeit erst mal kontrollieren und nichts zulassen. Das gelang ganz gut, da haben wir uns ein Unentschieden ausgerechnet“, deutete der neue Eintracht- Trainer Michael Krienke an, wie groß zunächst die Verunsicherung im Lager der Blau- Weißen nach drei Niederlagen bei 0:7 Toren sowie dem Rücktritt von Coach Jens Lorbach war. Etwas mutiger wurde sein Team dann nach der Pause, eingeleitet von einem knapp verzogenen Thaqi-Flachschuss (47.). Den Torschrei hatten aber zunächst die Gastgeber auf den Lippen, doch Kafetzakis' Kopfball endete an der Latte (54.)

Nach dieser Schrecksekunde kehrte bei den Hasenburgern das sogenannte Schlachtengl ück zurück: Krienke zog die richtigen Joker. Vor allem die Einwechselung von Beis, so groß, kopfballstark und kampfkr äftig wie die starken Lorenzen- Zwillinge, erwies sich als Glücksgriff. Sie alle waren entscheidend beteiligt an der Strafraumszene nach einer Ecke, die nach einem plumpen Schubser von Studtmann gegen V. Lorenzen zum Elfmeter führte – Demir verwandelte eiskalt (74.).

Und nur sechs Minuten spä- ter war die Entscheidung gefallen. Der ebenfalls eingewechselte Binder klärte, Beis zog links auf und davon, seinen Querpass durch den Strafraum verwandelte der läuferisch überragende Völcker direkt. Geist hätte sogar noch das 0:3 machen können, ja müssen, schoss aber Kautz auf der Linie des leeren Tores an (86.).

 „Das war zu wenig von uns, da war kein Zug drin. Erst in den letzten zehn Minuten konnten wir ein bisschen Druck machen. So haben wir Platz zwei auch nicht verdient, wenn wir ihn noch abgeben müssen“, war MTV-Trainer Olaf Lakämper enttäuscht. Und sein Kollege Krienke dachte nach seinem gelungenen Debüt schon an die noch ausstehenden zwei Aufgaben: „Jetzt müssen wir natürlich nachlegen, und das wird schwer genug.“

MTV: Schulz - Homburg (57. Winter), Kautz, Studtmann, Kafetzakis - Holzhütter, Wulf, Kruse, Ziolkowski (74. Zemke), Urland (46. Peters) - Pahl.

SVE: Hopp - A. Reinecke, B. Lorenzen, V. Lorenzen, F. Reinecke - Demir, Geist (87. Alak), Kabay (64. Binder), A. Thaqi, Cung (62. Beis) - Völcker.

Tore: 0:1 Demir (74., Foulelfmeter), 0:2 Völcker (80.).

Quelle: Holger Remus ()

Mehr Bilder auf LZsport.de>>

Auf heißes Derby eingestellt

MTV Treubund will morgen gewinnen, SV Eintracht muss im Abstiegskampf dringend punkten

lz130515re Lüneburg. Als wäre die Brisanz in diesem Stadtderby nicht schon hoch genug, hat es auf der Zielgeraden der Saison noch eine dramatische Zuspitzung erfahren: Wenn am Donnerstag (19 Uhr, Sportpark Uelzener Straße) das Nachholspiel in der Fußball-Landesliga zwischen dem MTV Treubund und der SV Eintracht Lüneburg angepfiffen wird, geht es vorentscheidend auch darum, ob es dieses Duell auch in der kommenden Serie geben wird.

Denn die Hasenburger sind nach einem Negativlauf akut abstiegsgefährdet und brauchen jedes Pünktchen, das ihnen der MTV schon deshalb nicht überlassen möchte, weil er unbedingt die Vizemeisterschaft und damit die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte erreichen will.

Im Vorfeld dieses Derbys überschlugen sich am Wochenende die Ereignisse. Erst wurde der MTV mit 2:6 von Ahlerstedt böse abgewatscht, dann verlor die Eintracht beim 0:3 in Cuxhaven einmal mehr ein Kellerduell und stürzte auf einen Abstiegsplatz. Anschließend trat Interimstrainer Jens Lorbach ab, übergab vorzeitig an seinen ab Sommer verpflichteten Nachfolger Michael Krienke. Kann der jetzt das Ruder noch einmal herumreißen?

,,Die Mannschaft trainiert gut, ist auch in den Spielen engagiert bei der Sache, nur die Ergebnisse stimmen nicht”, hat Krienke, schon seit Wochen ganz nah beim Team, beobachtet und kann den Wechsel auf der Trainerbank so kurz vor Saisonende nachvollziehen: ,,Der Knoten musste irgendwie durchschlagen werden. Personell oder taktisch kann man jetzt natürlich nicht mehr viel ändern. Aber die Überlegung war, dass es vielleicht mit einer anderen Ansprache an die Mannschaft nochmal einen Schub gibt, dass so eine andere Denke in die Köpfe kommt.”

Harald Soyka stößt von den A-Junioren dazu.Von einem ,,Endspiel” will der 60-Jährige dabei nicht sprechen: ,,Mir ist wichtig, dass die Mannschaft erst einmal wieder defensiv stabil steht und nicht versucht, alles umzurennen – auch nur ein Punkt wäre mal wieder wichtig, wäre auch gut für die Moral.” Und insgesamt appelliert Krienke an die Ehre der Spieler: ,,Es wäre doch fatal, wenn alle Energie und Kraft, die Jens Lorbach in den letzten Monaten hier reingesteckt hat, am Ende vergeblich wäre. Die Mannschaft muss ihm jetzt was zurückgeben.”Jan Petersen ist aus den USA wieder zurück

Immerhin gibt es keine neuen Verletzungssorgen, ganz im Gegensatz zum MTV Treubund. Da bleibt bis zuletzt fraglich, ob Torjäger Fornfeist sich spielfähig meldet. Vogel, Harms, Wulf und Hartmann fallen ohnehin aus. Dafür ist der frühere Leistungsträger Peters aus den USA zurück, aus der A-Jugend stößt Soyka dazu. Und Trainer Olaf Lakämper, der am Donnerstag 45 Jahre alt wird, ist zuversichtlich, dass er von seinen Mannen wieder einen anderen Auftritt geboten bekommt: ,,Das 2:6 war schon eine derbe Klatsche, aber ich denke, dass wir das wegstecken und wieder besseren Fußball spielen. Wir sind jedenfalls auf ein heißes Derby eingestellt.” Wenn er auch nicht verhehlen kann, dass gerade die jüngeren Spieler jetzt langsam auf dem Zahnfleisch kriechen – kräftemäßig und mental, was zuletzt drei Gegentore in vier Minuten und hängende Köpfe deutlich machten.

Dennoch spricht Kollege Krienke mit Hochachtung vom MTV: ,,Eine fantastisch besetzte Mannschaft, beim MTV wird vorbildliche Arbeit geleistet. Und die werden sicher schonungslos mit uns umgehen wollen.” Doch trotz aller Brisanz „gehen wir das unaufgeregt an“, beruhigt er, „es sind noch insgesamt
neun Punkte zu holen, und es stecken noch sechs Mannschaften mitten im Abstiegskampf. Wir müssen nicht alles im Derby entscheiden. Insgesamt ist das doch auch reizvoll, nicht um die goldene Ananas zu spielen, sondern nochmal eine richtige Aufgabe zu haben.“

Quelle: Holger Remus (Landeszeitung)

 
Benutzerbewertung: / 4
SchwachPerfekt 
Banner