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Start Rückblicke Saison 2010/11 Presse August 2010 Der 4. Dezember als magisches Datum

Der 4. Dezember als magisches Datum

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A-Juniorenfußballer des MTV Treubund und FC Hansa Lüneburg freuen sich auf Derby in der Niedersachsenliga

A-Junioren

Presselz100814upo Lüneburg. Vor vier Jahren kreuzten sich zuletzt die Klingen der A-Juniorenfußballer des MTV Treubund und des FC Hansa Lüneburg, damals noch als Vorgängerverein Lüneburger SK, in der Niedersachsenliga.

Hießen die Spieler damals noch Detko, Ahrens, Razza oder N'Kok auf LSK-Seite sowie Funk oder Warsitzka bei den Turnern, sind es heute zwei Lüneburger Teams mit noch  nahezu unbekannten Namen wie Puhmann, Homburg, Bottermund, Fornfeist, Hartmann, Buhk oder Kummerfeldt. Doch eines ist vor der an diesem Wochenende beginnenden Saison so sicher wie in jedem Jahr: Die besten Nachwuchskicker Lüneburgs werden sich später im Herrenbereich in vielen Bezirks und Landeligateams wiederfinden. Und wer wirklich herausragt, schafft es in Hansas Oberliga-Kader oder den Sprung zu einem Profiteam.

Ob nun in diesem Jahrgang Erdal Akdari auf Seiten des MTV Treubund, der bei Hannover 96 spielt, oder Tim Otte, der es von Hansa zum FC St. Pauli geschafft hat, fast jeder dieser ambitionierten Nachwuchskicker will hoch hinaus. Da ist die Niedersachsenliga ein gutes Betätigungsfeld. In der kickt Hansa seit Jahren, ist die unbestrittene Nummer 1 in Lüneburg, wurde zuletzt Dritter. „Es wäre toll, wieder Dritter zu werden, aber dieses Ziel auszugeben, würde den Jungs nicht gerecht werden“, sagt Coach Friedhelm Mienert, der unter anderem sechs B-Junioren in seinen Kader genommen hat, da vier seiner Spieler im Oberliga-Team von Harry Pleß mittrainieren. „Ich habe einen engen Draht zu Harry“, sagt Mienert, der immer erst kurzfristig weiß, wen aus dem Quartett er bei sich spielen lassen kann.

A-Junioren MTV TreubundSolche Sorgen hat MTV-Kollege Ulf Henning, der zuletzt in der Saison 2003/04 eine MTVA-Jugend in der Niedersachsenliga coachte, nicht. Nun ist der Aufsteiger neu in der Liga, deshalb heißt die Devise „eindeutig Klassenerhalt“. Sein Team blieb fast komplett zusammen, bekam ein Quartett aus Borstel dazu – so steht auf dem Papier ein Kader von 26 Spielern. Die sollen aber auch immer wieder im Herrenbereich eingesetzt werden. „Wir wollen sie weiterbringen, fit machen für den Herrenfußball“, so Henning.

Mienert geht mit Hansa in sein zweites Trainerjahr, hat Kicker wie Eggert und Hackstein fit bekommen für den Oberliga-Kader. „Man kann schnell sehen, wer es mal schaffen wird. Zudem entscheiden die Jungs selber, wie es für sie weitergeht. Einige Jungs bei mir haben richtig Potenzial.“ Doch neue Freundinnen, Partys, Alkohol oder Stress in der Schule – die Leistungskurve der Kicker ist nicht nur vom Sportlichen abhängig.

Doch ein Datum haben Mienert und Henning schon jetzt im Kopf: Das erste Derby am 4. Dezember im Wilschenbruch. „Da freue ich mich schon drauf. Wir können alles verlieren, aber nicht das Derby“, sagt Henning lachend. Mienert stimmt zu: „Das wird das Highlight der Saison.“ Heute empfängt der MTV aber erst einmal an der Uelzener Straße FT Braunschweig (16 Uhr). Hansa reist zum FC Verden, der im Pokal den MTV mit 5:0 vom Platz fegte.

Bericht von Ulrich Pott aus der vom 14. August 2010.

 
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