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MTV Treubund Fussball

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Teutonia macht es noch gnädig

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1. Herren

az100329bk Lüneburg/Uelzen. Gegen die alten Kameraden trifft‘s sich doch immer noch am besten: Mit einem Doppelschlag gegen seinen ehemaligen Verein hat Teutonia Uelzens Angreifer Dirk Funk am Sonntagnachmittag den Grundstein gelegt für einen ungefährdeten 4:0-Auswärtssieg beim MTV/Treubund Lüneburg.

Die Blau-Gelben bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksoberliga weiter aus, weil die Verfolger Eintracht Lüneburg und SV Rot-Weiß Köhlen Federn ließen. Trainer Achim Otte setzt in Sachen Meisterschaft aber weiterhin ganz auf die Magath-Masche: "Auch wenn es blöd klingt: Wir müssen immer aufs nächste Spiel schauen."

21. Punktspiel

MTV Treubund - Teutonia Uelzen

0 : 4 ( 0 : 2 )

Teutonia Uelzen

Ex-Treubunder FunkNach dem Warnschuss beim knappen 1:0-Erfolg über den TuS Celle FC präsentierte sich gestern eine Teutonia-Mannschaft, die sich strikt an die vorgegebene Marschroute hielt. Die hatte Otte seinen Akteuren noch am Spieltag während einer außerordentlichen Übungseinheit vier Stunden vor dem Anpfiff aufgezeigt, denn das Abschlusstraining am Freitag war wegen eines Unwetters ausgefallen.

Die frisch servierte Taktik wirkte umso nachhaltiger, weil Funk seine längst nicht mehr selbstverständliche Aufstellung in der Startformation mit dem frühen Führungstor auf Flanke von Thomas Nowak rechtfertigte. 20 Minuten später verwertete er dann eine Eingabe von Markus Börngen zum 0:2. Nach dem zweiten Treffer verließ Teutonia allerdings den Pfad der bis dahin ausgeprägt demonstrierten Sachlichkeit. Treubund kam auf, aber Treubund erarbeitete sich keinerlei nennenswerte Torchance, weil das Uelzener Abwehrgebilde gewohnt sicher stand.

Reno SchellinNach dem 0:3 durch einen von Andreas Berg verwandelten Handelfmeter war die Entscheidung zu Gunsten der erfolgsorientierten Gäste gefallen. Danny-Torben Kühns Kopfball auf Flanke des eingewechselten Theo Vogel rundete die geschlossene Mannschaftsleistung ab. Trainer Otte notierte außerdem noch einige weitere "klarste Einschussmöglichkeiten", die sein Team allerdings nicht nutzte.

Tore: 0:1 Funk (8.), 0:2 Funk (28.), 0:3 Berg (58./HE), 0:4 Kühn (85.)

• Teutonia Uelzen: Neumann – Nowak, Kraft, Berg, Oldag – Papa, Blödorn – Marks (82. Vogel), Börngen (73. Purrucker) – Kühn, Funk (62. Sabatino); Schiedsrichter: Nihat Sagir (SG Lühe); Zuschauer: 200.

Auszug aus  von Bernd Klingebiel vom 29. März 10

Mehr Fotos vom Spiel unter Sportgalerie-Sawert oder LZSport

MTV Treubund geht „nur“ 0:4 unter

ls100329re Lüneburg. Wer sich bisher keinen Reim darauf machen konnte, warum der MTV Treubund in dieser Saison um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksoberliga ringt, weiß spätestens jetzt warum: Beim schwachen Auftritt gegen Spitzenreiter Teutonia Uelzen präsentierten sich die Lüneburger wie ein Absteiger und waren mit dem 0:4 (0:2) noch gut bedient. Denn es fehlte am Elementarsten: Behauptungswille, Zweikämpfstärke, Tempo, Ballfertigkeit, Passsicherheit, Torgefahr. Zusätzlicher Tiefschlag: Torjäger Reno Schellin wird den MTV am Saisonende verlassen. „Ich höre hier definitiv auf, weiß nur noch nicht, wohin ich gehe“, kündigte der 32-Jährige auf Nachfrage an.

Kopfballduell im einseitigen SpielMit einer überaus souveränen, beeindruckenden Vorstellung unterstrich Teutonia vor 300 Zuschauern, darunter mindestens die Hälfte aus Uelzen, seine Ausnahmestellung in dieser Saison, machte klar, warum der Vorsprung immer größer wird. Nach einer ersten, frühen Chance für Marks (3.) traf der zuletzt auf der Bank schmorende Torschützenkönig der letzten Saison, der Ex-MTVer Funk, nach Linksflanke schnell zum 0:1 (8.), dann auch zum 0:2 (28.), als er eine Rechtsflanke mit dem Rücken zum Tor lauernd annahm, sich blitzschnell drehte und ansatzlos versenkte.

Effektiver geht es kaum, denn mehr Chancen hatten die Gäste nicht, kontrollierten dennoch jederzeit das Geschehen, waren geschickt und robust im Zweikampf und standen in der efensive um den überragenden, lautstarken Abwehrorganisator Berg jederzeit klug gestaffelt. Einzig mit Fernschüssen kam der MTV dagegen zum Zuge, wirklich torgefährlich wurde er nicht einmal.

Uelzen konnte es sich dagegen sogar leisten Bäsler, den Top-Goalgetter der Vorrunde, draußen zu lassen. Und dennoch wurde die Überlegenheit in der zweiten Halbzeit noch größer. Folgerichtig erhöhten Berg per Handelfmeter, den Schreiber unnötig verursachte, und Kühn noch auf 0:4, während Kühn, Börngen, Sabatino und Papa bei Riesenchancen die Platzherren noch glimpflich davonkommen ließen.

Entäuschung„Man kann ja verlieren, aber sich nicht nach zehn Minuten kampflos ergeben“, meinte der geschockte MTV-Interimstrainer Manfred Vogt und kündigte an: „Darüber muss noch gesprochen werden. So eine blutleere Vorstellung sollte auch der Mannschaft zu denken geben.“

MTV: Nüsken - Losch, Welzel, Schreiber (62. Incel) - Kuchlenz, Neumann, S. Harms, Mansour - Schellin, Baran (65. Ziemer), Soguksu (46. Delen).

Tore: 0:1, 0:2 Funk (8., 28.), 0:3 Berg (59., HE), 0:4 Kühn (83.).

Bericht von Holger Remus aus der vom 29. März 2010

 

Fußballer des MTV Treubund stehen am Scheideweg

ha100326gb Lüneburg. Wo es lang geht, wissen die Bezirksoberliga-Fußballer vom MTV Treubund Lüneburg nach zwei Spielen seit der Winterpause noch nicht.

Auf die Niederlage gegen den VfL Stade folgte ein Sieg gegen Schlusslicht VfL Maschen. Jetzt kommt am Sonntag um 15 Uhr Spitzenreiter SV Teutonin Uelzen in den Sportpark an der Uelzener Straße.

Sami-Lee MansourDiskutiert werden bei Treubund nach der Trennung von den Trainern Gerd Bruns und Thorsten Sachs weiter Personalien. Neuzugang Sami-Lee Mansour vom FC Hansa Lüneburg hat gut eingeschlagen. Sorgen bereiten die Absetzbestrebungen von Gero Ziemer, der seinen Wechsel zum Saisonende zum TSV Gellersen bekannt gegeben hat, und Daniel Neumann, der einen neuen, am liebsten höherklassigen Verein sucht. Mit Teutonia Uelzen trifft Treubund Sonntag auf das Topteam der Liga.

Auszug aus  vom 26. März 2010

 

MTV gerne Außenseiter

lz100326re Lüneburg. Satte 29 Punkte trennen den MTV Treubund und seinen kommenden Gast in der Fußball-Bezirksoberliga, klarer könnte die Favoritenrolle nicht vergeben sein, wenn sich am Sonntag (15 Uhr) Spitzenreiter Teutonia Uelzen im Sportpark Uelzener Straße vorstellt. Da ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch, dass die Lüneburger im Kampf um den Klassenerhalt einen Schritt nach vorn machen können.

Christian LoschTeutonia Uelzen ist in dieser Saison die Übermannschaft der Klasse. Erst eine Niederlage und ein Remis in 19 Spielen, gleichermaßen sturm- wie abwehrstark (66:16 Tore) – souveräner geht es kaum noch. Und nach der Winterpause schloss der Tabellenführer mit einem 2:1 beim damaligen Zweiten Köhlen gleich wieder da an, wo er im alten Jahr aufgehört hatte und fügte vor Wochenfrist den nächsten Dreier an (1:0 gegen Celle).

Alle drei Tore schoss Kühn (jetzt 14 Treffer). Bäsler dagegen, „der“ Mann der Hinrunde mit 17 Toren, hat noch Ladehemmung. Der Ex-MTVer Funk, in der Vorsaison noch Torschützenkönig der Bezirksoberliga (32 Tore) ist nicht einmal mehr Stammspieler. Schon das zeigt, welche Qualität in diesem Team steckt. Mit Vogel und Kraft stehen zwei weitere frühere Treubündler im Uelzener Kader. Und demnächst vielleicht auch der jetzige Kapitän Neumann ?

Alles kein Grund für Manfred Vogt, Interimstrainer des MTV Treubund, in Ehrfurcht zu erstarren: „Uns passt die Rolle als krasser Außenseiter ganz gut. Der Druck, gewinnen zu müssen, war in der letzten Woche in Maschen wesentlich größer. Jetzt haben wir doch nichts zu verlieren. Und für mich ist die Aufgabe keineswegs unlösbar. Gerade die zweite Halbzeit in Maschen hat das Selbstvertrauen gestärkt.“

Einzig der kleine Kader bereitet dem Coach derzeit Sorgen. Außer den Langzeitverletzten Warsitzka und Krueger fehlen auch Incel (Grippe), Zemke (Mittelohr-Entzündung) und Wardatzky (Ski-Urlaub), bei Kopatz (Patellasehnen-Beschwerden) besteht noch Hoffnung, dass er auf die recht dünn besetzte Bank rückt. Ab nächster Woche integriert Vogt dann auch zwei oder drei A-Junioren in sein Training, um sie an Einsätze heranzuführen. „Jetzt wäre es noch ein Kaltstart für sie, das macht wenig Sinn.“

Auszug aus Bericht von Holger Remus aus der vom 26. März 2010

MTV Treubund empfängt Uelzen

ls100325vm Lüneburg. Niederlage gegen Stade, Sieg gegen Maschen – die Erkenntnisse von Volker Harms machen Mut: „Sami-Lee Mansour ist eine echte Verstärkung, das Team ist konditionell fit, die Stimmung intakt, der Trainerwechsel kein Thema mehr, natürlich hakt es noch ein wenig im spielerischen Bereich.“

Gero ZiemerZiemer geht zu Reppenstedt, Neumman wird wechseln, Fragezeichen hinter Schellin – droht dem MTV der „Ausverkauf“? „Nein, absolut nicht! In der kommenden Serie bekommen wir 6 oder 7 A-Junioren dazu, die jetzt um den Aufstieg in die Niedersachsenliga spielen. Außerdem werden Nico Zemke und Jan Peters aus der 2. Herren bei uns angreifen. In den kommenden Jahren werden viele Talente in die Herren stoßen, da machen wir uns keine Sorgen. Wir führen auch Gespräche mit gestandenen Spielern, die sind aber auch bei anderen Klubs im Gespräch – und deren Zugeständnisse gegenüber den Spielern sind schon teilweise bedenklich, da möchten wir nicht mitmischen.“

Sonntag kommt mit Uelzen der Topfavorit, der MTV hat Respekt, erstarrt aber nicht vor Ehrfurcht: „Schon im Hinspiel hat sich Teutonia umgeschaut, da haben wir ganz unglücklich verloren. Wir gehen mit Mut in die Partie, auch wenn Uelzen Favorit und spielerisch richtig stark ist – aber genau gegen solche Teams haben wir immer gut gespielt. Wenn wir, wie gegen Maschen in den letzten 30 Minuten, sicher und gut kombinieren, dann werden auch wir unsere Chancen bekommen – wir werden uns schon auf ihre Viererkette einstellen. Und motiviert muss kein Spieler werden.“

Nico Zemke, Erkan Baran und Sami-Lee Mansour sind angeschlagen, werden Freitag aber trainieren.

Bericht von Volker Mai aus vom 25. März 2010

Jetzt will SCH(N)ELLIN auch den Teutonen wegflitzen

lp100324 Lüneburg. Der Lüneburger Fußball lebt von der Rivalität unter den Stadtvereinen. Derbys dieser Klubs sorgen für Brisanz. Wenn am Sonntag um 15 Uhr in der Bezirksoberliga die Partie MTV Treubund Lüneburg gegen Teutonia Uelzen angepfiffen wird, kommt ausgerechnet vom Stadtrivalen Eintracht Lüneburg dickes Daumendrücken für Konkurrent MTV.

Gewinnt Treubund, erhält Eintracht eine letzte kleine Chance, noch in den Titelkampf einzugreifen. Defensivspezialist Stefan Harms, eine feste Größe in der MTV-Mannschaft, ist sich dessen bewusst: „Dass Eintracht von unserem Sieg profitieren würde, ist halt so. Das interessiert mich aber nicht. Für mich zählt nur, dass drei Punkte einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt darstellen.“

Stefan Harms (l.) und Gero ZiemerHarms, der nach seinen sechs Treffern aus der Vorsaison noch immer ohne „Bude“ ist, brennt auch auf sein erstes Saisontor: „Irgendwann muss es doch fallen, am besten gegen Teutonia!“ Das hochaufgeschossene „Kopfball-Ungeheuer“ zur Rivalität mit Eintracht: „Ich kann auch aufs Derby verzichten, wenn Eintracht im Falle eines Aufstiegs höher spielt. Das brauche ich nicht.“ Harms selbst hat sich für einen Verbleib an der Uelzener Straße für kommende Saison entschieden: „Ich bleibe definitiv beim MTV.

Und unser Stürmer Reno Schellin steht noch nicht als Abgang fest.“ Fest stehen aber die Wechsel der beiden offensiven Leistungsträger Gero Ziemer (TSV Gellersen) und Daniel Neumann, der gerne eine Liga höher angreifen möchte. Das könnte er beim Sonntag-Gegner aus Uelzen oder aber bei Eintracht, wo Coach Carsten Lorenzen eine hohe Meinung vom schnellen MTV-Kapitän hat: „Ein sehr interessanter Spieler für uns.“ MTV-Trainer Manfred Vogt kann mit dem bewegten Spielerkarussell leben: „Kein Problem, der Teamgeist ist intakt, die Gemeinschaft stimmt. Und das Gros der Mannschaft hat dem Verein sein Verbleiben signalisiert.“ Neu dazugestoßen sind einige A-Junioren. Vogt: „Ich bin ja ein Mann der Jugendarbeit. Mit Stürmer Lars Halbensleben aus der A-Jugend rückt am Sonntag ein Youngster in den Kader auf. Auch Marcel Wulff ist ein Thema.“

Gegen Teutonia erwartet Vogt, der früher im Treubund- und Eintracht-Trikot Tore erzielte, „ein Kampfspiel um jeden Quadratzentimeter. Wir setzen auf Kontertore gegen eine eingespielte Viererkette“. Ein MTV-Sieg hilft Eintracht, das weiß Vogt: „Für Eintrachts Ernst Suhm würde es mich freuen. Aber das Derby würde mir auch fehlen.“

Bericht von Friedhelm Mienert aus der vom 24. März 2010

 
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