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Interview der Woche: MTV Treubund II – am Ende leere Hände statt Party?

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Luenesport präsentiert wöchentlich ein Interview. Präsentiert wird diese Serie von den wir leben - Apotheke

2hls140513 Lüneburg. Heute ist Karsten Wardatzky vom MTV Treubund Lüneburg II dran. Zwar liegt der MTV Treubund Lüneburg II in der Kreisliga auf dem 3. Platz, steht dazu im Kreispokalfinale, doch die Mannschaft hat zuletzt einiges vermissen lassen. Zur Winterpause sah es noch nach einem glatten Gang in Richtung Aufstiegsrelegation aus, sogar die Titelchancen standen gut. Doch wenn das Team nicht aufpasst, dann steht man in einigen Tagen mit leeren Händen da. Spätestens das 4:4 beim VfL Lüneburg – nach 4:0-Führung, lassen die Alarmglocken schrillen. Wir sprachen mit Karsten Wardatzky.

altKarsten 4:4 beim VfL nach 4:0 – was fällt dir dazu noch ein?
Nicht viel. Ich hab sowas persönlich noch nicht erlebt. Der VFL hat sich den Punkt verdient. Wir müssen nun die Köpfe frei bekommen und weitermachen.

Vier Treffer in der letzten halben Stunde – ein Kopf- oder Fitnessproblem?
Es sah so aus, als hätten wir konditionelle Probleme, allerdings kann ich mir das nur schwer vorstellen. Es war sehr verwunderlich, dass beim "Anschlusstreffer" zum 1:4 bereits einige Köpfe runtergegangen sind. Das versuchen wir abzustellen.

Was läuft seit Wochen nicht wie gewünscht?
Ganz klar die Defensive. Wir arbeiten zu wenig im Kollektiv gegen den Ball und verlieren einfach zu viele Zweikämpfe. Kurz gesagt, wir machen es dem Gegner zu einfach.

Fehlen euch die Führungsspieler, die in engen Partien das Heft in die Hand nehmen?
Der Verdacht liegt nach dem letzten Spiel durchaus nah. Jedoch halte ich solche "Führungsspieler" eigentlich nicht für notwendig. Es muss sich jeder Einzelne hinterfragen, ob er ausreichend Leistung gebracht hat und was er eigentlich erreichen will.

Karsten WardatzkyWill die Mannschaft alles über spielerische Elemente klären, vergisst den Kampf?
Das ist das Ziel und wir wollen es auch weiter verfolgen. Nur haben sich in letzter Zeit die Prioritäten von der Defensive auf die Offensive verschoben. Wenn wir wieder dahin kommen, wo wir einmal waren und die beste Defensive der Liga gestellt haben, mache ich mir keine Sorgen.

Ist das Team verkrampft oder setzt sich zu sehr unter Erfolgsdruck?
Sehe ich nicht unbedingt als Grund, denn sonst wäre man auch nicht so gut in das Spiel gegen den VFL reingekommen. Vielmehr gibt man sich eventuell zu schnell zufrieden.

Was würde eine verpasste Relegation für das Team und den Verein bedeuten?
Es wäre doch sehr ärgerlich, aber die Welt würde auch nicht untergehen. Dann starten wir eben einen neuen Versuch.

Kann man auf lange Sicht als Unterbau attraktiv bleiben, wenn man nicht Bezirk spielt?
Nein, deswegen wollen wir auch in die Bezirksliga.

Bedenken, ihr könntet mit ganz leeren Händen aus der Saison gehen?
Bedenken hatte ich am Sonntag, Sorgen keine. Wir haben es immer noch selbst in der Hand die Relegation zu schaffen.

Wie kann man jetzt den Hebel schnell umlegen?
Wir haben Montag trainiert, haben die Köpfe frei bekommen und werden neu starten.

Jetzt Soderstorf – da ist ein Kantersieg geplant, oder?
Kantersiege planen wir generell nicht. Egal wie der Gegner heißt, wir müssen gewinnen, um nicht noch den letzten Vorsprung zu verspielen.

Warum werdet ihr im Pokal und Kreisliga am Ende doch der lächelnde „Sieger“ sein?
Weil wir nach so einem bitteren Erlebnis wie am Sonntag gelernt haben, den Schalter nun umlegen und wieder souverän auftreten.

Quelle: Luenesport

 
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